Die klassische Faustregel besagt, dass man 3 bis 6 Monate an Lebenshaltungskosten als Notgroschen ansparen sollte. Dieser Pauschalansatz ist jedoch fehlerhaft, da er die Job-Volatilität ignoriert. Ein verbeamteter Lehrer hat ein völlig anderes Risikoprofil als ein freiberuflicher Software-Entwickler oder ein Startup-Mitarbeiter.
Um einen wirklich belastbaren Sicherheitspuffer aufzubauen, müssen Sie drei Faktoren analysieren: Ihre monatlichen Fixkosten, die historische Volatilität Ihrer Branche (Kündigungsrisiko, Zeit für die Jobsuche) und Ihre strukturellen Verpflichtungen.
Indem Sie Ihren Notgroschen an Ihr tatsächliches Risiko anpassen, verhindern Sie den vorzeitigen Verkauf von ETFs bei Jobverlust und senken Ihre finanzielle Sorge.