Für Expats in den GCC-Staaten (Saudi-Arabien, VAE, Katar, Kuwait, Bahrain und Oman) bietet die Kombination aus steuerfreien Gehältern und hohen Sparquoten ein hervorragendes Umfeld zum Vermögensaufbau.
Im Gegensatz zu westlichen Ländern gibt es am Golf jedoch keine staatliche Rente für Expats. Die Vorsorge beruht ganz auf privaten Investitionen und der gesetzlichen **Abfindung am Ende der Dienstzeit (ESG)**.
Die Mathematik der Abfindung
Die Abfindung ist eine einmalige gesetzliche Zahlung. Nach dem Arbeitsrecht in den VAE und Saudi-Arabien erfolgt die Berechnung wie folgt:
Der tägliche Grundlohn entspricht dem monatlichen Grundlohn geteilt durch 30. Ihre Abfindung wächst mit der Dienstzeit:
- Erste 5 Jahre: 21 Tage Grundgehalt pro Dienstjahr.
- Ab dem 5. Jahr: 30 Tage Grundgehalt für jedes weitere Dienstjahr.
GCC-Abfindungsrechner
Geschätzte Abfindung:
$0
Wert nach 10 Jahren (bei 7 %):
$0
Zinseszins als Hebel
Viele Expats betrachten die Abfindung als Bonus für Konsumausgaben. Wenn man sie jedoch als Altersvorsorge-Asset in globale Aktien-Indexfonds investiert, vervielfacht sich ihr Wert massiv.
Wird eine Abfindung von 30.000 $ direkt zu 7 % realem Zinseszins angelegt, wächst sie in 10 Jahren auf über **59.000 $** und in 20 Jahren auf über **116.000 $** an, ganz ohne Zuzahlungen.
Golden Visas & Residenzen
- VAE Golden Visa: Erfordert ein Immobilieninvestment von 2 Millionen AED (ca. 545.000 $), was ein 10-jähriges Aufenthaltsrecht ermöglicht.
- Saudi Premium Residency: Bietet Optionen wie Immobilieneigentum oder investitionsbasierte Aufenthaltsrechte.
Währungsbindung an den Dollar
Die nationalen Währungen im GCC (AED, SAR, QAR, BHD, OMR) sind fest an den US-Dollar gekoppelt (außer KWD). Dies eliminiert das Wechselkursrisiko, sodass Sie sicher direkt in globale USD-Anlagen investieren können.